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Fährhäfen auf der Insel RügenRügens moderner Fährhafen MukranDDR-BauprojektTraditionell verlief der Fährverkehr von der Insel Rügen zu den skandinavischen Nachbarn vom Stadthafen Sassnitz an der Prorer Wiek. Südöstlich davon neben dem kleinen Ort Mukran startete die DDR mit dem Bau eines neuen Hafens ihr letztes großes Verkehrsbauvorhaben in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Die DDR verfolgte damit verschiedene Ziele: Der westliche Transitverkehr sollte aus politischen Gründen, der Güterverkehr aus logistischen Gründen aus dem Stadthafen Sassnitz herausgehalten werden. Sowohl der DDR-Wirtschaft als auch der sowjetischen Besatzungsarmee sollte ein östlicher liegender Hafen unter Umfahrung Polens geboten werden. Der Schiffsanleger für Eisenbahnfähren wurde 1985 gebaut. Aus dieser Zeit stammt auch noch die einzige (auch heute noch betriebene) Umspuranlage Deutschlands für die russische und finnische Breitspur. Fertiggestellt nach der WendeFertig wurde der Eisenbahnhafen Mukran kurz nach der politischen Wende. In anderem Sinne als geplant verlief die Nutzung durch die russischen Truppen: Der Abzug aus Deutschland 1993 verlief zu einem erheblichen Teil über Mukran. 1998 wurde der Hafen um den neuen Skandinavienterminal erweitert. Fährlinien verkehren derzeit von Mukran nach: Trelleborg, Roenne, St.Petersburg, Baltijsk, Klaipeda. Zunehmend wird Mukran mit seiner Lage schräg gegenüber der "Skyline" des Ostseebades Binz von Kreuzfahrtschiffen angelaufen.
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